zurück zur Suche
Gedenktafel mit Namen der ehemaligen jüdischen Hausbewohnenden und einem Foto des Hauses.

Jüdische Bewohnerinnen und Bewohner der Babelsberger Straße 49

Map Babelsberger Straße 49

Wir gedenken
der jüdischen Bewohnerinnen
und Bewohner dieses Hauses,
die in den Jahren der
nationalsozialistischen Diktatur
und zuvor hier lebten. Sie wurden
fast alle aus ihren Wohnungen
vertrieben, in Lager verschleppt
und ermordet.

Claire Abelmann, 1932–1939 • Else Friedländer,
1932–1939, 1942 Freitod in Berlin • Lisbeth Baumgardt,
bis 1939, ermordet in Auschwitz am 11.11.1942 •
Bertha und Kurt Breslauer, 1932–1941,
verschleppt nach Łódź am 18.10.1941, ermordet in
Chełmno am 8.5.1942 • Rosa Cohn, 1931–1939 •
Rosa Isaacssohn, 1938–1939, verschleppt nach Riga am
19.10.1942, ermordet • Erna Daniel, 1934–1941, verschleppt
nach Minsk am 14.11.1941, ermordet • Josef Dickmann,
1934–1938, ermordet am 11.12.1941 • Margarete Brasch,
1934–1938, verschleppt nach Riga am 15.8.1942, ermordet am
18.8.1942 • Käthe und Max Ehrenfried, 1932–1935,
verschleppt nach Riga am 13.1.1942 • Berta und
Joseph Koeppler, 1918–1939 • Gertrud und Kurt Levy,
1934–1939 • Jenny Samson, bis 1939, verschleppt nach
Theresienstadt am 11.6.1942, ermordet in Treblinka am
19.9.1942 • Minna Massarik, 1918–1925, Mutter der
Sängerin Fritzi Massary, ausgewandert 1932 in die USA

Die Gedenktafel wurde im Dezember 2025 eingeweiht. Am selben Gebäude existiert seit 1996 bereits einer Berliner Gedenktafel für die Film-Pioniere Joseph Benedikt Engl, Joseph Masolle und Hans Vogt.

zurück