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Eine Nahaufnahme der Gedenktafel für Sophie-Carmen Eckhardt-Gramatté mit Text und Porträt.
 Die Ehrengrabstätte für Sophie-Carmen Eckhardt-Gramatté mit Herbstlaub darauf und daneben. Rundherum sind weitere Gräber.

Sophie-Carmen Eckhardt-Gramatté

Moskau 25.12.1898 - Stuttgart 2.12.1974

Map Evangelischer Friedhof Berlin-Wilhelmshagen, Saarower Weg 51

SOPHIE-CARMEN
ECKHARDT-GRAMATTÉ
1899
-
1974

EHRENGRAB

Sophie-Carmen (Sonia) Eckhardt-Gramatté wurde vermutlich
1899 in Moskau geboren. Die ersten Jahre ihrer Kindheit ver­-
brachte sie in England, bevor sie mit ihrer Mutter nach Paris
übersiedelte.
Sie studierte am Conservatoire de Paris und unternahm später
Konzertreisen durch Westeuropa, bei denen ihr als Pianistin
und Violinvirtuosin Anerkennung zuteil wurde. Schwerpunkt
ihres musikalischen Schaffens blieb jedoch zeit ihres Lebens
die Komposition. In Berlin heiratete sie 1920 den Maler und
Grafiker Walter Gramatté. Nach dessen Tod 1929 nahm sie bei
dem deutschen Komponisten und Musikpädagogen Max Trapp
erneut Unterricht und widmete sich ab 1935 ganz der Kompo­-
sition. Bereits 1934 hatte sie den Journalisten und Kunsthis­-
toriker Ferdinand Eckhardt geheiratet, mit dem sie 1939 nach
Wien zog und ab 1953 in Kanada lebte. Sie integrierte sich
erfolgreich in das dortige Musikleben, erhielt zahlreiche
Ehrungen und Auszeichnungen und erfuhr für ihr komposito­-
risches Gesamtwerk große Wertschätzung.
Sie starb 1974 in Stuttgart an den Folgen eines Verkehrsunfalls.

Die vom Heimatverein Köpenick gestaltete weiße Porzellantafel befindet sich am Ehrengrab für Ferdinand Eckhardt, Sophie-Carmen Eckhardt-Gramatté und Walter Gramatté, Evangelischer Friedhof Berlin-Wilhelmshagen (Saarower Weg 51), Abt. C, Reihe 9.

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