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Schloss Köpenick
Map Schlossinsel 1
Schloss Köpenick
Kurfürst Joachim II. von Brandenburg ließ ab 1558 an Stelle einer
spätmittelalterlichen Kastellburg ein Renaissanceschloss mit
zwei Wohnflügeln und zwei Wehrmauern errichten. Ab 1677 wurde
die Anlage als Residenz für den brandenburgischen Kurprinzen
Friedrich [III./I.] erneuert und erweitert. Der Wirtschaftsflügel [1]
mit der am 6. Januar 1685 eingeweihten reformierten Schlosskir-
che [2] und das 1682 datierte Hoftor [3] sind das Werk des Archi-
tekten Johann Arnold Nering. Sie zählen zur ersten barocken Bau-
phase, in der man mit der Weiterexistenz der alten Wohnflügel
rechnete. 1679-82 wurde der nördliche Pavillon [4] errichtet. Er
sollte durch offene Galerien mit dem Renaissancebau verbunden
werden.
Der später eingetretene Funktionsverlust der um 1750 durch die
Vermauerung der Arkaden veränderten Galerie [5] zeugt von
einem Planwechsel. Seit 1684/85 plante man die Niederlegung
aller Altbauten und die Errichtung einer Dreiflügelanlage.
Zunächst wurde an den Nordpavillon der Mitteltrakt mit dem
Treppenhaus und ein zweiter Pavillon [6] im Süden angebaut. Damit
stand der Westflügel - das gegenwärtige Schlossgebäude - 1688
unter Dach, bis Mitte 1690 war er ausgebaut. Als Architekt wird
Rutger van Langervelt[!] genannt. 1693-95 wurde an den Fundamen-
ten des Corps de Logis [7] gearbeitet. Bald darauf stellte man die
Arbeiten ein, der Dreiflügelplan blieb unvollendet.
1804-06 wurden die beiden Torhäuser [8] errichtet und der Schloss-
hof in der 2004 rekonstruierten Form umgestaltet.
Kurfürst Joachim II. von Brandenburg ließ ab 1558 an Stelle einer
spätmittelalterlichen Kastellburg ein Renaissanceschloss mit
zwei Wohnflügeln und zwei Wehrmauern errichten. Ab 1677 wurde
die Anlage als Residenz für den brandenburgischen Kurprinzen
Friedrich [III./I.] erneuert und erweitert. Der Wirtschaftsflügel [1]
mit der am 6. Januar 1685 eingeweihten reformierten Schlosskir-
che [2] und das 1682 datierte Hoftor [3] sind das Werk des Archi-
tekten Johann Arnold Nering. Sie zählen zur ersten barocken Bau-
phase, in der man mit der Weiterexistenz der alten Wohnflügel
rechnete. 1679-82 wurde der nördliche Pavillon [4] errichtet. Er
sollte durch offene Galerien mit dem Renaissancebau verbunden
werden.
Der später eingetretene Funktionsverlust der um 1750 durch die
Vermauerung der Arkaden veränderten Galerie [5] zeugt von
einem Planwechsel. Seit 1684/85 plante man die Niederlegung
aller Altbauten und die Errichtung einer Dreiflügelanlage.
Zunächst wurde an den Nordpavillon der Mitteltrakt mit dem
Treppenhaus und ein zweiter Pavillon [6] im Süden angebaut. Damit
stand der Westflügel - das gegenwärtige Schlossgebäude - 1688
unter Dach, bis Mitte 1690 war er ausgebaut. Als Architekt wird
Rutger van Langervelt[!] genannt. 1693-95 wurde an den Fundamen-
ten des Corps de Logis [7] gearbeitet. Bald darauf stellte man die
Arbeiten ein, der Dreiflügelplan blieb unvollendet.
1804-06 wurden die beiden Torhäuser [8] errichtet und der Schloss-
hof in der 2004 rekonstruierten Form umgestaltet.
Rechts oberhalb der Inschrift ist ein Grundriss der Bauten und des Parks auf der Schlossinsel eingetragen. Darauf nehmen die in [ ] gesetzten Ziffern Bezug. Die Stele steht im Schlosshof neben dem Wirtschaftsflügel, dicht am Zugang zum Park.
