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Ostbahnhof (Küstriner Bahnhof)

Franz-Mehring-Platz 1

Ostbahnhof
(Küstriner Bahnhof)
Am 1. Oktober 1867 wurde an dieser Stelle der Ostbahnhof (Küs-
triner Bahnhof) eröffnet. Die Königlich Preußische Ostbahn ver-
band Berlin über Königsberg mit Eydtkuhnen an der russischen
Grenze und von dort mit St. Petersburg.
Das dreigeschossige Empfangsgebäude aus gelbbraunen Back-
steinen wurde im Stil eines italienischen Renaissance-Palastes
vom Architekten Oberbaurat Adolph Lohse, einem Schüler Karl
Friedrich Schinkels, entworfen und nach dessen Tod von Herr-
mann[!] Cuno mit hochwertig ausgestatteten Wartesälen, noblem
Restaurant und Festsaal fertiggestellt.
Die Bahnhofshalle mit einer Länge von 188 m und Breite von
38 m, als Eisenkonstruktion mit kühn gelegenen Bogenbindern
ausgeführt, war eine ingenieurtechnische Innovation des Gehei-
men Baurats J. W. Schwedler.
Nach dem Umbau des Frankfurter Bahnhofs (später Schlesischer/
heute Ostbahnhof) und dessen Anschluss an die Stadtbahn wird der
Bahnhof nach nur 15 Dienstjahren im Sommer 1882 geschlossen.
1. Oktober 2012
Neues Deutschland Druckerei und Verlag GmbH
Grundstücksgesellschaft Franz-Mehring-Platz 1

Die Kunststofftafel ist leicht angeschrägt zwischen zwei Edelstahlträgern befestigt und eine von vier gleichartigen Tafeln, die in der Rasenfläche vor dem Verlagsgebäude des Neuen Deutschland aufgestellt sind. In der Reihenfolge von der Rüdersdorfer Straße bis Am Wriezener Bahnhof: PLAZA (II) - Ostbahnhof - Neues Deutschland - PLAZA (I). Auf den Tafeln sind jeweils auch Abbildungen (zumeist Fotos) zu sehen. Sie zeigen auf dieser Tafel (v.o.n.u.): Bahnhofsgebäude / Bahnhofshalle (innen)

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