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Gedenktafel mit Porträtfoto von Manfred Freiherr von Richthofen und Text zu seinem Leben und Wirken im Sport vor einer Wand mit Holzvertäfelung

Manfred Freiherr von Richthofen

Berlin 9.2.1934 - Berlin 1.5.2014

Map Marlene-Dietrich-Platz 1

Manfred Freiherr von Richthofen
09.02.1934 - 01.05.2014
Sein Leben galt dem Sport, Sport war sein Leben. Der Berliner Manfred Freiherr von Richthofen zählt sicherlich zu den bedeutendsten deutschen Sportlerpersönlichkeiten des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Er studierte Sport und Sozialpolitik, war 10 Jahre lang in der Hockey-Oberliga aktiv, wurde dann Trainer. Doch das war ihm zu wenig. Er wollte Sportpolitik gestalten. Präsident des Landessportbundes Berlin, Präsident des Deutschen Sportbundes, schließlich Ehrenpräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Von Richthofen mischte sich ein, kämpfte für bessere Sportangebote vor allem auch im Freizeitsport. Sport war für ihn ein „für die Gesellschaft unverzichtbares Netz von Sozialstationen“. Dafür nutzte er auch die Spielbank Berlin, zu deren Gründungsgesellschaftern er gehörte. Viele Millionen flossen an Sportvereine. Ohne großes Aufhebens. Von Richthofen war der Sport wichtig. Nicht er selbst. Die Fußballfans verdanken ihm das jährliche DFB-Finale im Olympiastadion, für welches er heftig stritt. Vielleicht geht ja irgendwann auch noch sein größter Traum in Erfüllung: Olympia in Berlin. In jedem Fall bleibt sein Name im Gedächtnis tausender Sportler und wird auch hier in der Spielbank Berlin ein ehrendes Andenken behalten.

Die Gedenktafel wurde gestiftet von der Spielbank Berlin.

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