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Kreuzbergdenkmal
Map Kreuzbergstraße (auf dem Kreuzberg)
Nationaldenkmal zur Erinnerung an die Befreiungskriege
Das Nationaldenkmal zur Erinnerung an die Befreiungskriege wurde nach einem
Entwurf von Karl Friedrich Schinkel auf Befehl Friedrich Wilhelms III. von
Preußen 1817 - 1821 auf den südlichen Höhen vor der Stadt errichtet. Zur besseren
Sichtbarkeit innerhalb der höher gewordenen Bebauung wurde das Denkmal 1875 -
1878 nach Plänen von Heinrich Strack durch einen wehrhaften, acht Meter hohen mit
Naturstein verkleideten Unterbau angehoben. Gleichzeitig wurde das Denkmal auf die
Großbeerenstraße ausgerichtet und ist seit 1888 Bestandteil
des von Hermann Mächtig entworfenen Viktoriaparks.
Zur Ausschmückung gehört einer der bedeutendsten klassizistischen Figurenzyklen
in Berlin. An ihm waren mit Christian Daniel Rauch, Friedrich Tieck und
Ludwig Wichmann die namhaftesten Bildhauer der Schinkelzeit beteiligt.
De Figuren symbolisieren die bedeutsamsten Orte der Schlachten gegen
die napoleonischen Heere und personifizieren die wichtigsten Mitglieder des
Königshauses und der Generalität. Das in den Befreiungskriegen gestiftete “Eiserne
Kreuz”, das die Spitze des Denkmals ziert und zugleich seinen Grundriss bestimmt,
war ein über Hierarchien hinweg verliehener Orden und damit Teil der umfassenden
Reform- und Demokratiebestrebungen Preußens im frühen 19. Jahrhundert.
Das die Plattform krönende filigrane Monument besteht mit Ausnahme seines
gemauerten Kerns vollständig aus Gusseisen. Seine Fertigung stellte an die mit den
Arbeiten betraute Königliche Eisenhütte höchste Anforderungen. Mit der erstmaligen
Herstellung großer Eisenhohlgüsse wurden für einen nach 1800 in Berlin
hoch entwickelten Industriezweig neue Wege beschritten.
Das letzte Werk Schinkels im Stil der romantischen Neugotik entwickelte sich
zum Wahrzeichen und Namensgeber für den späteren Stadtbezirk Kreuzberg.
Über die Landesgrenzen Preußens hinaus galt es als Sinnbild
der deutschen Einigungsbewegung im 19. Jahrhundert.
Das Nationaldenkmal zur Erinnerung an die Befreiungskriege wurde nach einem
Entwurf von Karl Friedrich Schinkel auf Befehl Friedrich Wilhelms III. von
Preußen 1817 - 1821 auf den südlichen Höhen vor der Stadt errichtet. Zur besseren
Sichtbarkeit innerhalb der höher gewordenen Bebauung wurde das Denkmal 1875 -
1878 nach Plänen von Heinrich Strack durch einen wehrhaften, acht Meter hohen mit
Naturstein verkleideten Unterbau angehoben. Gleichzeitig wurde das Denkmal auf die
Großbeerenstraße ausgerichtet und ist seit 1888 Bestandteil
des von Hermann Mächtig entworfenen Viktoriaparks.
Zur Ausschmückung gehört einer der bedeutendsten klassizistischen Figurenzyklen
in Berlin. An ihm waren mit Christian Daniel Rauch, Friedrich Tieck und
Ludwig Wichmann die namhaftesten Bildhauer der Schinkelzeit beteiligt.
De Figuren symbolisieren die bedeutsamsten Orte der Schlachten gegen
die napoleonischen Heere und personifizieren die wichtigsten Mitglieder des
Königshauses und der Generalität. Das in den Befreiungskriegen gestiftete “Eiserne
Kreuz”, das die Spitze des Denkmals ziert und zugleich seinen Grundriss bestimmt,
war ein über Hierarchien hinweg verliehener Orden und damit Teil der umfassenden
Reform- und Demokratiebestrebungen Preußens im frühen 19. Jahrhundert.
Das die Plattform krönende filigrane Monument besteht mit Ausnahme seines
gemauerten Kerns vollständig aus Gusseisen. Seine Fertigung stellte an die mit den
Arbeiten betraute Königliche Eisenhütte höchste Anforderungen. Mit der erstmaligen
Herstellung großer Eisenhohlgüsse wurden für einen nach 1800 in Berlin
hoch entwickelten Industriezweig neue Wege beschritten.
Das letzte Werk Schinkels im Stil der romantischen Neugotik entwickelte sich
zum Wahrzeichen und Namensgeber für den späteren Stadtbezirk Kreuzberg.
Über die Landesgrenzen Preußens hinaus galt es als Sinnbild
der deutschen Einigungsbewegung im 19. Jahrhundert.
Links neben der gusseisernen, am Denkmalunterbau befestigten Tafel befindet sich eine zweite, gleich große gusseiserne Tafel mit Dank an die Unterstützer der Sanierung und Instandsetzung des Denkmals. Deren Inschrift lautet:
Der Bezirk Kreuzberg wurde bei der Sanierung und Instandsetzung des
Nationaldenkmals für die Befreiungskriege von folgenden Institutionen
unterstützt:
CORNELSEN KULTURSTIFTUNG
DEUTSCHE STIFTUNG
DENKMALSCHUTZ
STIFTUNG DEUTSCHE KLASSENLOTTERIE
Der Beauftragte der Bundesregierung für
Angelegenheiten der Kultur und der Medien (BKM)
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
Der Bezirk Kreuzberg dankt allen für ihr großzügiges Engagement.


