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Karolingerplatz
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KAROLINGERPLATZ
Im Zuge der Bebauung Neu-Westends wurde 1906 ein Grünplatz ausge-
wiesen, der 1912-13 vom Charlottenburger Stadtgartendirektor Erwin Barth be-
grünt wurde. Barth (1880-1933) war einer der bedeutendsten deutschen Gartenar-
chitekten seiner Zeit und setzte sich intensiv für die sozialen Belange ein. Wie
auch in anderen Stadtvierteln hat man damals die Grünflächen eher als die Be-
bauung angelegt, so daß am Platzrand noch die Kiefern des Grunewaldes standen.
Die vorgesehene niedrige aufgelockerte Bebauung ist dann im Norden höher und
geschlossener geworden.
Der Platz ist gegliedert in
- den Rosengarten,
- die anschließenden beiden Hain- und Heckenquartiere mit zwei Birkensalons
- als Ruheplätze, Staudenweg und Taxusallee und
- den Spielplatz (Robinienhain) im Süden.
Diese drei Zonen liegen auf unterschiedlichen Ebenen. In der Mitte des
Rosenparterres war eine Plastik vorgesehen.
Viele Elemente erinnern an fürstliche Gärten der Rokokozeit. Vielleicht
hat Barth aber auch an Biedermeiergärten gedacht.
Der Platz hat seinen Charme unverändert bewahrt. Was an alten Austat-
tungselementen fehlte (Bänke von Heinrich Seeling, Lampen von Heinrich
Schwechten), wurde 1975-87 ergänzt. Für die erneuerten Rosenbögen besorgte
man 1982 die von Barth verwendeten Rosensorten 'American Pillar', 'Excelsior'
und 'Dorothy Perkins'. Die Holzvergitterungen wurden wegen der besseren Halt-
barkeit in Eisen ausgeführt.
Wimmer
Im Zuge der Bebauung Neu-Westends wurde 1906 ein Grünplatz ausge-
wiesen, der 1912-13 vom Charlottenburger Stadtgartendirektor Erwin Barth be-
grünt wurde. Barth (1880-1933) war einer der bedeutendsten deutschen Gartenar-
chitekten seiner Zeit und setzte sich intensiv für die sozialen Belange ein. Wie
auch in anderen Stadtvierteln hat man damals die Grünflächen eher als die Be-
bauung angelegt, so daß am Platzrand noch die Kiefern des Grunewaldes standen.
Die vorgesehene niedrige aufgelockerte Bebauung ist dann im Norden höher und
geschlossener geworden.
Der Platz ist gegliedert in
- den Rosengarten,
- die anschließenden beiden Hain- und Heckenquartiere mit zwei Birkensalons
- als Ruheplätze, Staudenweg und Taxusallee und
- den Spielplatz (Robinienhain) im Süden.
Diese drei Zonen liegen auf unterschiedlichen Ebenen. In der Mitte des
Rosenparterres war eine Plastik vorgesehen.
Viele Elemente erinnern an fürstliche Gärten der Rokokozeit. Vielleicht
hat Barth aber auch an Biedermeiergärten gedacht.
Der Platz hat seinen Charme unverändert bewahrt. Was an alten Austat-
tungselementen fehlte (Bänke von Heinrich Seeling, Lampen von Heinrich
Schwechten), wurde 1975-87 ergänzt. Für die erneuerten Rosenbögen besorgte
man 1982 die von Barth verwendeten Rosensorten 'American Pillar', 'Excelsior'
und 'Dorothy Perkins'. Die Holzvergitterungen wurden wegen der besseren Halt-
barkeit in Eisen ausgeführt.
Wimmer
Diese blaue Informationstafel geht zurück auf eine Idee des Landesdenkmalamts. Weitere Tafeln desselben Designs existieren im gesamten Stadtraum Berlins. Die Tafeln sind gerahmt von einem Stahlgestell, die Texte und Bilder befinden sich auf einer beschichteten Kunststoffplatte.
Die Bildunterschriften entsprechend der Einbettung im Fließtext lauten:
[1] Ausgeführter Entwurf von Barth 1912
[2] Postkarte bald nach der Eröffnung
[3] Entwurf von Barth, Spielplatzansicht

