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Jüdische Hausbewohnerinnen und -bewohner

Knesebeckstraße 18/19

Aus diesem Haus wurden in den Jahren 1940 bis 1943 neunzehn jüdische
Mitbürger in Vernichtungslager und damit in den Tod deportiert
Franziska Baumann, geborene Rau *1886
Kurt Baumann *1920
Fanny Groschinsky, geborene Levy *1861Else Friederike Hahn, geborene Blum *1884
Dr. med Georg Hahn *1878
Hedwig Hahn, geborene Kaiser *1854
Marie Hermenau, geborene Levy *1862
Max Jedwab *1900
Rosa Jedwab, geborene Behle *1901
Marta Klein *1897
Dr. phil. Dr. med. Kurt Kuhn *1876
Alice Kuhn, geborene Bodenthal *1888
Gertrud Moses, geborene Arnstaedt *1874
Julian Moses *1908
Hans Münzer *1896
Margot Münzer, geborene Goldstein *1901
Gustav Gerhard Rauchberger * 1902
Johanna Rauchberger, geborene Seiler *1902
Berta Seiler, geborene Horn *1877

Zwei entzogen sich der Deportation durch Selbstmord
Clara Frick, geborene Davidsohn * 1885, Freitod 14.7.1939
Emil Schueck *1869, Freitod 23.3.1941

Die Enthüllung der matten Acrylglastafel durch Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann fand am 12.9.2012, 19 Uhr, statt. Sie ist zwischen dem Hauseingang und der Toreinfahrt unter der Hausnummer auf der Fassade befestigt und ersetzt eine auf eine Initiative der Journalistin Margit Miosga zurückgehende erste, gleichartig gestaltete Tafel, die Ende Oktober 2010 enthüllt wurde.

Deren Inschrift lautete:
Aus diesem Haus wurden in den Jahren 1940 bis 1943 achtzehn jüdische
Mitbürger in Vernichtungslager und damit in den Tod deportiert:
Franziska Baumann, geborene Rau *1846
Kurt Baumann *1920
Fanny Groschinsky, geborene Levy *1861
Georg Hahn *1878
Else Frederike Hahn, geborene Blum *1884
Maria Hermenau, geborene Levy *1862
Max Jedwab *1900
Rosa Jedwab, geborene Behle *1901
Marta Klein *1897
Kurt Kuhn *1876
Alice Kuhn, geborene Bodenthal *1888
Gertrud Moses, geborene Arnstaedt *1874
Julian Moses *1908
Hans Münzer *1896
Margot Münzer, geborene Goldstein *1901
Gustav Gerhard Rauchberger *1902
Johanna Rauchberger, geborene Seiler *1902
Berta Seiler, geborene Horn *1877
Klara Flick, geborene Davidsohn *1885 und Emil Schueck *1869
entzogen sich der Deportation durch Selbstmord

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