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Johann Baptist Gradl

Berlin 25.3.1904 - Berlin 2.7.1988

Blanckertzweg

Dr. Johann Baptist Gradl
*1904 +1988
1957 - 1980 Berliner Abgeordneter im Deutschen Bundestag
1982 Berliner Ehrenbürger
Johann-Baptist-Gradl
Grünanlage
1965 Bundesminister für Vertriebene, 1966 Bundesminister
für gesamtdeutsche Fragen, 1958 - 1975 Präsident des
Forschungsbeirates für Fragen der Wiedervereinigung
Deutschlands
Er war ein konsequenter Verfechter der
deutschen Einheit

Gradl engagierte sich vor 1933 im Zentrum und war 1945 einer der Mitbegründer der CDU in Berlin und der SBZ. Ende 1947 verließ er Ost-Berlin, nachdem ihm politisches Agieren unmöglich wurde. Im Westen gehörte er zu den Mitbegründern der Exil-CDU. Politisch widmete er sich vor allem deutschlandpolitischen Themen.

Berliner Ehrenbürger ist er seit dem 28.4.1982. Beigesetzt ist er auf dem Friedhof der St. Matthias-Gemeinde, Röblingstraße 91 (Abt. 15 Randst. 1a/b, Ehrengrab).

Die Inschrift befindet sich auf einem ovalen weißen Schild oben an einem Pfahl am Zugang Blanckertzweg der schmalen Grünanlage, die sich bis zum Woltmannweg erstreckt.

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