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Israel Jacobson

Halberstadt 17.10.1768 - Berlin 14.9.1828

Burgstraße 25

Im ehemaligen Palais Itzig - dem heutigen Spreepalais am Dom
wohnte der Begründer des liberalen Judentums
ISRAEL JACOBSON
17.10.1768 - 14.9.1828
Wegbereiter jüdischer Emanzipation in Deutschland
Er erneuerte das jüdische Schulwesen
und errichtete 1810 in Seesen die weltweit erste Reformsynagoge
1815 führte Israel Jacobson in Berlin liberale Gottesdienste ein
Gefördert durch die Stadt Seesen

Bereits 1801 hatte Jacobson in Seesen eine Schule eröffnet, die ab 1805 auch christlichen Schülern offenstand. Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft zog er nach Berlin. Er wurde von orthodoxen Kreisen ob seiner Liberalität angefeindet. Das barocke Palais Itzig wurde für den Bau der Berliner Börse Ende der fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts abgerissen.

Die Berliner Gedenktafel ist in gut 2,50 m Höhe am dritten inneren Pfeiler von links der schmalen Kolonnade (von der Anna-Louisa-Karsch-Straße aus sehend) befestigt und wurde am 16.7.2010 enthüllt. Beigesetzt ist Jacobson auf dem Jüdischen Friedhof, Prenzlauer Berg, Schönhauser Allee 23-25.

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