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Inge Meysel

Rixdorf 30.5.1910 - Seevetal-Bullenhausen 10.7.2004

Heylstraße 29

In diesem Haus wohnte die Schauspielerin
INGE MEYSEL
30.5.1910 - 10.7.2004
Nach erfolgreichem Debüt ab 1933 als »Halbjüdin« diskriminiert
erhielt sie in der Zeit des Nationalsozialismus Auftrittsverbot
Nach dem Krieg wurde sie eine der beliebtesten
Schauspielerinnen Deutschlands
In ihrem jahrzehntelangen gesellschaftlichen Engagement
verschaffte sie sich nicht zuletzt durch ihr resolutes Auftreten
und ihre direkte Art Gehör

Die Berliner Gedenktafel wurde an Meysels zehntem Todestag, dem 10.7.2014, enthüllt. Der Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten, Tim Renner, sprach ein Grußwort, Laudatoren waren der Schauspieler und Journalist Peter Bosse und die Politologin Angela Marquardt. Die Tafel ist hoch zwischen dem ersten und dem zweiten Fenster des Erdgeschosses rechts vom Eingang in einem Edelstahlrahmen angebracht. Ihre Position ermöglicht es, sie über die hohe Hecke des Vorgartens von der Straße aus zu sehen. Das Haus befindet sich genau gegenüber der Einmündung der Hewaldstraße.
Auch wenn sich der Lebensmittelpunkt der Schauspielerin nach Hamburg verlagert hatte, so blieb sie doch der elterlichen Wohnung verbunden und nutzte sie bei ihren Aufenthalten in Berlin. Sie war eine - im positiven Sinne - sich stets einmischende, engagierte Frau. Beigesetzt wurde Inge Meysel auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg.

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