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Horst Buchholz

Berlin 4.12.1933 - Berlin 3.3.2003

Sodtkestraße 11

»Liebe die Welt, und die Welt wird dich lieben«
In diesem Haus lebte von 1938 bis 1951
HORST BUCHHOLZ
4.12.1933 - 3.3.2003
Schauspieler
Als aufsässiger Rebell in dem Film »Die Halbstarken«
wurde er 1956 zu einem Jugendidol
Wie nur wenigen deutschen Schauspielern gelang ihm schon
in der Nachkriegszeit eine internationale Karriere
Bis zuletzt im Theater und für Film und Fernsehen arbeitend
zog es ihn in seine Heimatstadt Berlin zurück
Gefördert durch die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

International bekannt wurde Horst Buchholz durch den Film. Der Durchbruch zu seiner Karriere gelang ihm mit der Hauptrolle in „Die Halbstarken" mit Karin Baal. Es folgten Filme wie „Endstation Liebe" oder „Monpti". Es spielte auch im dem Western „Die glorreichen Sieben". Ein erfolgreicher Start des heutigen Kultfilms „Eins, Zwei, Drei", einer in Berlin spielenden Komödie Billy Wilders zum Ost-West-Konflikt, machte der Bau der Mauer unmöglich. Buchholz lebte zuletzt in Berlin-Wilmersdorf, Kurfürstendamm 171/172.
Die Berliner Gedenktafel wurde an seinem 81. Geburtstag, dem 4.12.2014 enthüllt. Sie ist in einem Edelstahlrahmen auf dem Putz rechts neben dem Eingang befestigt. Zur Enthüllung sprachen vor zahlreichen Anwesenden Kulturstaatssekretär Tim Renner und der Vorstandsvorsitzende der GASAG, Stefan Grützmacher. Laudator war der Regisseur Wim Wenders, der viele persönliche Erinnerungen an Horst Buchholz vortrug. Anschließend dankte der Sohn des Geehrten, Christopher Buchholz. Auch Ausschnitte aus von ihm gemachten Filmaufnahmen mit seinem Vater vor dem Haus, in dem dieser als Kind und Heranwachsender im damaligen Kemmelweg lebte, wurden vorgeführt. Anwesend waren u.a. die Witwe Myriam Bru, Buchholz' Halbbruder Werner Rhode und der Regisseur Volker Schlöndorf.
Beigesetzt ist Horst Buchholz auf dem Städtischen Friedhof Charlottenburg (Heerstraße), Trakehner Allee 1, Feld I Wald 2.

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