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Henry Ries

Berlin 22.9.1917 - Ghent (US-Bundesstaat New York) 24.5.2004

Meinekestraße 12

Geburtshaus von
HENRY RIES
22.9.1917 - 24.5.2004
New Yorker Photojournalist und Autor
»Ich war ein Berliner«
Er war der Photograph der deutschen Nachkriegszeit
Sein Photo eines »Rosinenbombers« der Berliner Luftbrücke
wurde zum Symbol für die Unterstützung der
Freiheit West-Berlins durch die USA, in die er 1938
hatte emigrieren müssen

1943 wurde er Soldat der US Air Force und amerikanischer Staatsbürger. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ließ er sich bereits 1945 nach Berlin versetzen und war beteiligt an den Vorbereitungen der Nürnberger Ärzteprozesse. 1947 begann er als Fotojournalist für die New York Times und eröffnete schließlich 1955 ein Fotostudio in Manhattan. Sein fotografisches Lebenswerk übereignete Ries der Berlinischen Galerie und dem Landesarchiv Berlin. Enthüllt wurde die Berliner Gedenktafel am 3.6.2008 durch Kulturstaatssekretär André Schmitz, dessen Verwaltung sie finanziert hatte, gemeinsam mit Ries’ in New York lebender Witwe Wanda R. Ries in Anwesenheit von Bezirksbürgermeisterin Monika Thiemen. Würdigende Wort sprach Werner A. Perger („Die Zeit”). Seine Urne wurde seinem Wunsch entsprechend am 15.10.2004 in Berlin auf dem Waldfriedhof Zehlendorf, Potsdamer Chaussee 75, beigesetzt.

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