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Henriette Hirschfeld-Tiburtius

Behrenstraße 13

Henriette Hirschfeld-Tiburtius
geb. Pagelsen
14.02.1834 25.08.1911
Eröffnete an dieser Stelle ihre Praxis zur Behandlung von Frauen und Kindern.
Sie war die erste approbierte und promovierte Zahnärztin Deutschlands.
Ihr Studium absolvierte sie in den USA, da zu jener Zeit Frauen der Zugang
zu deutschen Hochschulen verwehrt war

Die Edelstahltafel ist genau an der Ecke Behrenstraße/Glinkastraße, aber recht hoch angebracht. Sie zeigt zwischen den Lebensdaten ein ovales Foto der Geehrten. Die Enthüllung war am 14. Februar 1998 durch Bezirksbürgermeister Joachim Zeller.

Henriette Hirschfeld-Tiburtius studierte in Philadelphia. Verheiratet war sie mit Dr. med. Carl Tiburtius, Bruder einer der beiden ersten deutschen Ärztinnen, Franziska Tiburtius (s.d.). Letztere lebte auch viele Jahre in der gemeinsamen Wohnung mit Praxis ihres Bruders, Friedrichstraße Ecke Schützenstraße. Eigentlich soll die 1869 eröffnete Praxis jedoch am anderen Ende des Blocks, Behrenstraße 9 Ecke Mauerstraße, gewesen sein. 

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