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Helmut Newton

Berlin 31.10.1920 - Los Angeles 23.1.2004

Innsbrucker Straße 24

An dieser Stelle stand das Geburtshaus
von HELMUT NEUSTÄDTER (1920-2004),
Sohn jüdischer Eltern.
Nach seiner Emigration im Jahre 1938
wurde er als
Helmut Newton
einer der weltweit bekanntesten Fotografen.

1934 zog er mit seinen Eltern von hier in die Friedrichsruher Straße, musste die Schule wechseln, entdeckte seine Liebe zur Fotografie. Von 1936-1938 lernte er bei der einstmals bekannten Berliner Fotografin Yva (Else Simon).

Nach dem Novemberpogrom konnte Neustädter Deutschland nach Singapur verlassen (seine Eltern blieben in Deutschland), wurde bei Beginn des Zweiten Weltkriegs als „feindlicher Ausländer“ interniert und nach Australien gebracht. Er diente dort in den Streitkräften, erhielt 1946 die australische Staatsbürgerschaft und änderte seinen Familiennamen in Anlehnung an den deutschen.

Die Gedenktafel befindet sich in der Innsbrucker Straße 24 Ecke Heylstraße. Enthüllt wurde die auf eine Anregung der örtlichen FDP zurückgehende links oberhalb des Eingangs befestigte Acrylglastafel am 8.4.2005 durch Bezirksbürgermeister Ekkehard Band und Matthias Harder (Helmut-Newton-Stiftung).

Beigesetzt wurde der internationale Starfotograf, der sein fotografisches Werk im Jahr 2000 seiner Heimatstadt überlassen hatte, am 2.6.2004 in einem Ehrengrab auf dem Friedhof Friedenau, Stubenrauchstraße Ecke Süd­westkorso, Abt. 34-367.

Unterschiedliche Ausschnitte aus seinem Werk werden von der dort ansässigen Helmut-Newton-Stiftung in Ausstellungen im ehemaligen Landwehrkasino an der Jebensstraße präsentiert.

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