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Helene Nathan

Ganghoferstraße 3

Hier wirkte
Helene Nathan
23.8.1885 - 23.10.1940
Leiterin der Städtischen Volksbücherei
Neukölln (1921-1933)
1933 als Jüdin aus dem öffentlichen Dienst
entlassen, nahm sie sich 1940 das Leben

Enthüllt wurde die Berliner Gedenktafel am 6. November 1991 im Atrium des Heimatmuseums. Eine überarbeitete Neufassung wurde im Frühjahr 1994 angebracht.

Dr. Helene Nathan, die die Städtische Volksbücherei Neukölln seit dem 1. Juli 1921 leitete, strebte eine Reform für öffentliche Bibliotheken an. So sollten diese für breite gesellschaftliche Schichten zugänglich gemacht werden. Jedoch wurde sie von den Nazis bereits im März 1933 aus ihrem Beruf vertrieben. Sie "nahm sich 1940 verzweifelt das Leben". Ihre Wohnung war am Truseweg 12 (an der Werrastraße).  In der heutigen nach ihr benannten Stadtbücherei in den „Neukölln Arcaden“ (Karl-Marx-Straße Ecke Flughafenstraße) ist an einem Pfeiler gegenüber der Ausleihe in einem Rahmen ein Foto der Namensgeberin und einigen erläuternden Angaben befestigt:

Dr. Helene Nathan
Geboren am 23. August 1885
in Oels/Niederschlesien
Gestorben (Freitod)
am 22.(!) Oktober 1940 in Berlin
Sie war vom 1. Juli 1921 bis zu ihrer
Entlassung durch die Nationalsoziali-

sten am 20. August 1933 Leiterin der
Städtischen Volksbücherei Neukölln.

 

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