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Heinz Knobloch

Dresden 3.3.1926 - Berlin 24.7.2003

Masurenstraße 4

»Du überlebst, wenn Du nicht alles machst, was befohlen wurde«
In diesem Haus wohnte und arbeitete
von 1957 bis zu seinem Tode
HEINZ KNOBLOCH
3.3.1926 - 24.7.2003
Schriftsteller, Journalist und Feuilletonist
Publizistisch wirkte er in der Tradition
der »Berliner Aufklärung«
Ausgezeichnet wurde Heinz Knobloch
mit dem »Moses-Mendelsohn-Preis für Toleranz«
und dem »Berliner Verdienstorden«
Gefördert durch die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

Knobloch schrieb über 50 Bücher und verfasste weit über 1500 Feuilletons, von denen die allermeisten in der Zeitschrift Wochenpost erschienen, zu deren Redaktion er seit der Gründung des Blattes 1953 gehörte. Zu seinen bekannteren Werken gehören „Herr Moses in Berlin", „Meine liebste Mathilde", „Der beherzte Reviervorsteher", „Der arme Epstein", „Die Suppenlina", „Stadtmitte umsteigen", „Berliner Grabsteine"; „Angehaltener Bahnhof" oder „Die schönen Umwege" und seine wunderbare „Wanderung zu Fontanes Grab". Als letztes Buch erschien „Das Lächeln der Wochenpost". Seine Leser sensibilisierte er mit „Misstraut den Grünanlagen". Beigesetzt wurde Heinz Knobloch in der Familiengrabanlage auf dem Johannisfriedhof in Dresden, Tolkewitzer Straße / Wehlener Straße, Feld 1 B Reihe 11.
Die in einem Edelstahlrahmen links vom Eingang befestigte Berliner Gedenktafel wurde am 24. 7.2013 enthüllt. Bei diesem Anlass sprachen Kulturstaatssekretär André Schmitz, der Leiter der GASAG Konzernkommunikation. Rainer Knauber und Andreas Nachama vom Freundeskreis Heinz Knobloch.
Die vor dem Haus befindliche Grünanlage erhielt bereits an Knoblochs 79. Geburtstag den Namen Heinz-Knobloch-Platz. Aus diesem Anlass wurde eine auf einem Findling befestigte Bronzetafel mit einem Reliefporträt und der Inschrift
Heinz Knobloch
1926 - 2003
enthült. Der Stein steht am Fußweg zwischen den Häusern Masurenstraße 1a und Samländische Straße 3.

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