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Heinz Brandt

Posen (Poznań/Polen) 16.9.1909 - Frankfurt/Main 8.1.1986

Neumannstraße 50

In diesem Haus wohnte von 1950 bis 1958
HEINZ BRANDT
16.8.1909 - 8.1.1986
Journalist und Redakteur
Gegner des Nationalsozialismus, von 1934 bis 1945
Haft in Zuchthaus und Konzentrationslagern.
Zunächst Funktionär, später Regimekritiker in der DDR.
1958 Flucht in den Westen. 1961 von der DDR-Staatssicherheit
entführt und inhaftiert. Nach seiner Freilassung 1964
stritt er in der Bundesrepublik für einen humanen Sozialismus.

Enthüllt wurde die Berliner Gedenktafel am 16.8.2019. Befestigt ist sie in einem Edelstahlrahmen rechts neben dem Hauseingang auf dem Putz. Zur Enthüllung sprachen der Staatssekretär für Kultur, Torsten Wöhlert, der Aufsichtsratsvorsitzende der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Steglitz eG, Michael Grubert, und der Sohn des Geehrten, Stefan Brandt. Die Laudatio hielt Tom Sello, Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Statt biographischer Angaben wird auf die im Anhang befindlichen Reden verwiesen.

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