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Heiner Müller

Eppendorf (Sachsen) 9.1.1929 - Berlin 30.12.1995

Erich-Kurz-Straße 9

Heiner Müller, 1929 – 1995
In diesem Haus lebte von 1979 bis 1993
Heiner Müller, der bedeutendste
deutschsprachige Theaterautor der zweiten
Hälfte des 20. Jahrhunderts, der letzte
Präsident der Akademie der Künste der DDR,
Intendant des BERLINER ENSEMBLES
von 1992 bis 1995.

Die 38 mal 50 Zentimeter messende, aus mattem Edelstahlblech gefertigte und von der Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE finanzierte Tafel wurde an Müllers 75. Geburtstag links neben dem Eingang enthüllt.

Müller lebte hier mit seiner zweiten Frau in einer 166qm großen Sechs-Zimmer-Wohnung im 14. Stockwerk. Der Mietvertrag vom 16.12.1979 beinhaltet eine Miete von 207,85 Mark (Der Tagesspiegel, 9.1.2004).

Beigesetzt ist Müller auf dem Doro­theen­städ­ti­schen Friedhof, Chausseestraße 126, an der Birkenallee.

Seit 1986 war Müller auch Mitglied der West-Berliner Akademie der Künste, in diesem Jahr wurde ihm der Nationalpreis der DDR verliehen. Er war Träger zahlreicher Auszeichnungen, so u.a. des Büchner-Preises (1985) und des Kleist-Preises (1990). Von Müller stammen rund 35 Bühnenwerke. Mit einigen von diesen geriet er so in Konflikt mit der Führung der DDR, dass sie dort nicht oder erst spät aufgeführt werden durften.

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