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Hedwig Fechheimer

Berlin 1.6.1871 - Berlin 31.8.1942

Helmstedter Straße 10

In diesem Haus wohnte die Kunsthistorikerin und Ägyptologin
HEDWIG FECHHEIMER
1.6.1871 - 31.8.1942
Als Expertin für ägyptische Kunst wirkte sie im Kreis der
»Berliner Schule« (École de Berlin)
Ihr Hauptwerk »Die Plastik der Ägypter« zeigt
Parallelen zwischen ägyptischer Kunst und
dem französischen Kubismus auf
Verfolgt von den Nationalsozialisten
nahm sich Hedwig Fechheimer 1942 das Leben

Hedwig Simon-Fechheimer (verw. Fechheimer, geb. Brühl) wurde unter ihrem ersten Ehenamen bekannt und ist es immer noch unter Kunsthistorikern und Ägyptologen. Sie lebte (nach den Berliner Adressbüchern) von 1933 bis 1941 in der Helmstedter Straße 10 und nahm sich gemeinsam mit Margarete Brühl, wahrscheinlich ihrer Schwester, in der Wohnung von Charlotte Ochs, in die sie wohl zwangsweise umziehen musste, Schöneberg, Heilbronner Straße 8, das Leben. Letztere war die Witwe des Gründers des Philharmonischen Chores, Komponisten und Dirigenten Siegfried Ochs (s. hierzu Anm. 21 in der Einleitung zur Buchausgabe von 1997, nachzulesen auf der Startseite dieser Internetpräsentation). Beigesetzt ist Hedwig Simon-Fechheimer auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee, Herbert-Baum-Straße (Markus-Reich-Platz), Feld F1 Reihe 4 Nr. 2.
Die Berliner Gedenktafel ist in einem Edelstahlrahmen links neben dem Hauseingang auf dem Putz befestigt und wurde am 2.7.2015 enthüllt.

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