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Haubitz-Batterie Baumgarten

Am Juliusturm 64

Der Haubitz-Batterie
Baumgarten
zum Gedächtnis,
die von dieser Stelle aus
am 18. April 1813
die Citadelle in Brand schoss
und die Befreiung
Spandaus
vom französischen Joche
herbeiführte.

Der Stein befindet sich auf dem Wall der Bastion Königin auf der Zitadelle SPandau, wohin er nach dem Zweiten Weltkrieg von seinem ursprünglichen Standort Charlottenburger Chaussee Ecke Teltower Straße gebracht wurde. Bei Wilhelm Reichner  (Der „Tote Mann“ bei Spandau. In: Teltower Kreis Kalender 1914, S.114f.) findet man eine Zeichnung des Steins an seinem ursprünglichen Standort, dessen Lage so beschrieben wird: „Wandert man vom Spandauer Berg aus die Berliner Chaussee nach Tiefwerder, so bemerkt man zwischen den Kilometersteinen 13,0 und 13,1 zwei stattliche Kastanienbäume von 1 3/4 bzw. 2 m Umfang, die, um gegen die anderen Chausseebäume (welche genau in der Reihe stehen) noch mehr hervorzutreten, um einen halben Meter zurückgesetzt sind.“ Eines der von der hier stehenden Batterie abgefeuerten Geschosse traf „die Pulverkammer und es erfolgte eine gewaltige Explosion, die einen großen Teil des Festungswerks vernichtete und auch viele Soldaten der französischen Besatzung tötete.“ Schließlich: „Im Jahre 1907 hat die Stadt Spandau an dieser Stelle, von wo aus der Treffer seinen Lauf nahm, zur Erinnerung einen Denkstein setzen lassen.“

Die Inschrift des Steins auf der Zeichnung variiert nur leicht die oben wiedergegebene:
Der Haubitz Batterie
Baumgarten
zum Gedächtnis,
die v. dieser Stelle aus
am 18. April 1813
d. Citadelle in Brand schoß
u. die Befreiung
Spandaus
vom franz. Joche
herbeiführte.

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