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Hans Scharoun

Bremen 20.9.1893 – Berlin 25.11.1972

Jungfernheideweg 4

PROF. HANS SCHAROUN
1893 - 1972
EHRENBÜRGER VON BERLIN
ARCHITEKT UND
STÄDTEBAUER WOHNTE
IN DIESEM HAUSE
VON 1930 - 1960
Förderungsaktion der Spielbank Berlin

In Berlin erinnern nicht nur die Großsiedlung Siemensstadt an ihn, sondern vor allem auch die Philharmonie und die Staatsbibliothek im bis heute nicht fertiggestellten Kulturforum unweit des Potsdamer Platzes. Aus seiner Zeit als Stadtbaurat kurz nach dem Zweiten Weltkrieg stammte der Scharoun-Plan („Kollektivplan”) für die Neugestaltung Berlins. Bald danach wurden zwei Laubenganghäuser nach seinen Entwürfen an der heutigen Karl-Marx-Allee errichtet, bevor der Geschmack der Machthaber sich für den den Rest der Bauten prägenden „Zuckerbäckerstil” der Stalinzeit entschied. Von Scharoun stammen ferner u.a. das Apartmenthaus Hohenzollerndamm 35-36 und der Block Kaiserdamm Ecke Königin-Elisabeth-Straße sowie eine Reihe von Einfamilienhäusern. Auch die Gestaltung des Mehringplatzes geht auf seinen städtebaulichen Entwurf zurück. Beigesetzt ist Scharoun auf dem Waldfriedhof Zehlendorf, Potsdamer Chaussee 75, Feld 028/847 (Ehrengrab).
Die Tafel ist links neben dem Hauseingang auf dem Putz befestigt. Am Zugang zu der Hauszeile Jungfernheideweg 4-14 wird auf zwei Stelen die Geschichte der Großsiedlung beschrieben.

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