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Hannah Höch

Gotha 1.11.1889 - Berlin-Heiligensee 31.5.1978

Büsingstraße 16

»Ich möchte die festen Grenzen verwischen ...«
In diesem Haus wohnte und arbeitete von 1917 bis 1933
HANNAH HÖCH
1.11.1889 - 31.5.1978
Collagistin und Malerin
Die Erfinderin der zeitkritischen Fotomontage
schuf unter dem Dach dieses Hauses
eine Vielzahl ihrer Montagen, Collagen und Malereien
Als einzige Frau war Hannah Höch Mitbegründerin
des »Berlin-Dada«
Gefördert durch die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

In ihrer Atelierwohnung - ganz wörtlich - „unter dem Dach dieses Hauses” verbrachte Hannah Höch - oft zusammen mit Freundinnen und Freunden sowie Künstlerkolleginnen und -kollegen - hochkreative Jahre, bevor sie such nach Zwischenstationen ins „innere Exil” in Heiligensee verzog, wo sie bis zu ihrem Tode lebte und arbeitete.

Initiiert hatten die Tafel Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Stechlinsee-Grundschule, die sich mit der Künstlerin beschäftigten und dabei herausfanden, dass sie ganz in der Nähe gelebt hatte. Zur Enthüllung der Berliner Gedenktafel am 31.5.2013, dem 35. Todestag der Künstlerin, sprachen - in Vertretung für den verhinderten Kulturstaatssekretär André Schmitz - der Abteilungsleiter der Kulturverwaltung Dr. Konrad Schmidt-Werthern, Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler und die Sponsoringreferentin der GASAG, Birgit Jammes. Die Laudatio hielt Eva Bondy vom Freundeskreis Hannah Höch. Die eigentliche Enthüllung der Gedenktafel rechts neben dem Eingang II nahmen eine Schülerin und ein Schüler gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin und dem Vertreter der Kulturverwaltung vor.

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