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Hanna-Renate Laurien

15.4.1928 (Danzig) - 12.3.2010 (Berlin)

Hildburghauser Straße 131

Berliner Gedenktafel

Hier wohnte von 1949 bis 1951
Hanna-Renate Laurien
15. 4. 1928 – 12. 3. 2010

Die promovierte Studienrätin und engagierte Katholikin trat
1966 in die CDU ein. Sie profilierte sich als Bildungspolitikerin.
Von 1981 bis 1989 arbeitete sie als Berliner Schulsenatorin,
ab 1986 zugleich auch als Bürgermeisterin.
Sie war Vorsitzende der CDU-Frauen Union Berlin.
1991 bis 1995 war sie als erste Frau
Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses.

Gefördert durch die GASAG AG

Hanna-Renate Laurien, geboren 1928 in Danzig, studierte ab 1946 an der Humboldt-Universität zu Berlin und ab 1948 Germanistik, Anglistik und Philosophie an der Freien Universität Berlin, deren Gründungsmitglied sie war. 1966 trat sie der CDU bei, wurde 1971 Staatssekretärin im Kultusministerium Rheinland-Pfalz und leitete ab 1976 dieses Ministerium im Kabinett von Ministerpräsident Bernhard Vogel. 1981 wurde sie zur Senatorin für Schule, Jugend und Sport in Berlin gewählt. Dort erarbeitete sie sich schnell den Ruf als mutige, durchsetzungsstarke, aber auch streitbare Politikerin. Im Senat Diepgen übernahm sie 1986 zugleich auch das Amt der Bürgermeisterin von Berlin.

Die Berliner Gedenktafel wurde am 11.8.2021 angebracht, eine offzielle Enthüllung durch die Senatsverwaltung für Kultur entfiel pandemiebedingt. Bezirksbürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski von Steglitz-Zehlendorf weihte die Tafel im Rahmen einer kleinen Veranstaltung am 21.8.2021 ein.

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