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Günther Weisenborn

Velbert 10.7.1902 - Berlin 26.3.1969

Niedstraße 25

In diesem Hause lebte
von 1964 - 1969
Günther Weisenborn
Dramatiker, Romancier, Publizist
10.7.1902 - 26.3.1969
Mitbegründer des Hebbel-Theaters, 1945
und der Zeitschrift Ulenspiegel, 1946
Herausgeber der Dokumentation Der lautlose Aufstand, 1953
Am 10. Mai 1933 wurden seine Werke von den Nationalsozialisten verbrannt.
Nach vorübergehender Emigration schloss er sich 1937
der Widerstandsgruppe Schulze-Boysen/Harnack an.
1942 wurde er mit seiner Frau Joy verhaftet und zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.
Anlässlich des 70. Jahrestages der Bücherverbrennung 1933
Mai 2003

Der Schriftsteller und Dramatiker blieb nach 1933 zunächst noch in Berlin und schrieb unter Pseudonym (Eberhard Foerster, Christian Munk). Seine Werke wurden Opfer der Bücherverbrennung. Er emigrierte 1937 in die USA, kam aber noch im selben Jahr zurück und wurde Teil der Widerstandsgruppe Rote Kapelle. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Berlin, später in Hamburg und ab 1964 wieder in West-Berlin. Die ursprünglich geplante Anbringung einer Berliner Gedenktafel wurde nicht realisiert. Die Enthüllung der Acrylglastafel war am 10.5.2003. Anwesend waren neben Bezirksstadtrat Dieter Hapel einer der Söhne des Schriftstellers, Christian Weisenborn, und die in Berlin studierenden Enkel Miriam und David.

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