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Günter Litfin

Invalidenstraße

HIER STARB ALS ERSTES OPFER DER MAUER
GÜNTER LITFIN
* 19.1.1937 + 24.8.1961
IHM UND ALLEN OPFERN DER MAUER ZUM GEDENKEN

Ein Gedenkstein aus Granit (Berliner Gehwegplatte) befand sich neben einer Treppe zur Ladestraße südlich der alten Bahnbrücke (Sandkrugbrücke) am Friedrich-List-Ufer. Der Stein war nach Beginn der Bauarbeiten für den Hauptbahnhof in das Museum Haus am Checkpoint Charlie gebracht worden und wurde Ende 2000 an der Sandkrugbrücke (Südwestseite) aufgestellt. Ursprünglich sollte er nach Abschluss der Bauarbeiten wieder zurück an den alten Standort kehren. Dies ist jedoch bis Oktober 2009 nicht geschehen.

Die Inschrift ist nicht ganz korrekt. Rudolf Urban zog sich bereits am 19. August 1961 lebensgefährliche Verletzungen beim Fluchtversuch und Absturz aus seiner Wohnung in der Bernauer Straße 1 zu, er starb aber erst am 17. September 1961. Ida Siekmann stürzte am 22. August 1961 aus der dritten Etage ihres Wohnhauses Bernauer Straße 48 beim Fluchtversuch auf den Gehweg und starb dabei. Günter Litfin kam bei der Flucht durch den Humboldthafen als erster nach der Schließung der innerstädtischen Grenze durch Waffengewalt ums Leben. 

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