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Ansicht Gedenktafel Günter Bodek

Günter Bodek

Berlin 7.5.1895 - Benicasim/Spanien 26.6.1937

Map Wildenbruchstraße 10

Hier wohnte und praktizierte
von 1924 bis 1933
Dr. med. Günter Bodek.
Er wurde als Jude und
Antifaschist verfolgt und mußte
Ende 1933 mit seiner Familie Deutschland verlassen.
Er starb am 26. Juni 1937
in Spanien als Arzt der
Internationalen Brigaden.

Die Gedenktafel aus Edelstahl zeigt im linken Teil ein eingeätztes Porträt Bodeks. Sie wurde als erste des Neuköllner Gedenktafelprogramms am 14. April 1994 von Volksbildungsstadtrat Wolfgang Schimmang enthüllt. 

Günter Bodek war zunächst als Assistenzarzt am Jüdischen Krankenhaus tätig. 1924 ließ er sich als Allgemeinmediziner in der Wildenbruchstraße nieder. Nachdem Günter Bodek die an einem seiner Patienten durch Nationalsozialisten zugefügten Verletzungen zu Protokoll gab, wurde ihm 1933, auch aufgrund seiner jüdischen Herkunft, seine ärztliche Zulassung entzogen.

Er emigrierte mit seiner Familie am 22.12.1933 nach Spanien und starb in Benicasim am 26. Juni 1937. Seiner Frau glückte mit den Kindern Klaus und Ulrich 1942 die Emigration aus Frankreich nach Mexiko. Dort starb sie am 25. Juli 1981.

                                                                                                                             

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