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Ansicht Gedenktafel Grenzübergang Chausseestraße

Grenzübergang Chausseestraße

Map Chausseestraße Ecke Liesenstraße

AN DER CHAUSSEE- / ECKE LIESEN[!]
STRASSE lag seit dem 13. August ein
Grenzübergang für West-Berliner mit
gültigem Passierschein bzw. Visum. Ab
1964 durften Bürger der DDR, die das
Rentenalter erreicht hatten, Verwandte,
später auch Bekannte in West-Berlin
besuchen. Alle anderen Bürger der DDR
konnten nur aus besonderen
beruflichen oder dringenden familiären
Gründen eine Reiseerlaubnis nach West-
Berlin beantragen. Nachdem am Abend des 9. November
1989 auf einer Pressekonferenz des Zentralkomitees der
SED die Aufhebung der Reisebeschränkungen für alle
DDR-Bürger angekündigt worden war, strömten die
Menschen auch zum Übergang Chausseestraße. Die
diensttuenden Grenzposten waren
völlig unvorbereitet und ohne Anwei[!]
sung. Unter dem Ansturm der fried[!]
lichen Menge, die von ihrem neuen
Recht sofort Gebrauch machen wollte,
öffneten sie die Grenze.

Unter dem deutschen Text befinden sich Übersetzungen in englischer, französischer und russischer Sprache.
Ganz oben auf der über zwei Meter hohen Stele steht mittig unter einer Planskizze der geteilten Stadt 
Geschichtsmeile
NACHKRIEGSBERLIN
1945 - 1961
Flankiert wird dies auf beiden Seiten, ebenfalls in allen vier Sprachen:
Berlin im Kalten Krieg:
4 Sektoren, 3 Millionen Menschen, 2 politische System
In den Text sind auf der rechten Seite vier Fotos eingeblockt, auf die mit ihrer Bezifferung von 1 bis 4 auch im Text Bezug genommen wird. Die Bildunterschriften lauten (v.o.n.u.):
4.12.1961

September 1967

Juni 1988

10.11.1989 

Das Design der gerahmten Acrylglasstele  lag in den Händen von Helga Lieser. Aufgestellt wurde die Stele 2019.

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