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Glienicker Brücke

Königstraße

Die von 1904 bis 1907 errichtete
GLIENICKER BRÜCKE
wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört
und 1949 als »Brücke der Einheit« wieder eröffnet
Die Machthaber der DDR, die ihr diesen Namen gaben
verhinderten jahrzehntelang die Einheit Deutschlands
Nach dem Mauerbau 1961 durfte die Brücke nur noch
von alliierten Militärs und Diplomaten passiert werden
Durch die friedliche Revolution in der DDR
ist die »Glienicker Brücke«
seit dem 10. November 1989 wieder für jedermann offen

Enthüllt wurde die in einem Edelstahlrahmen gefasste und an dem nördlichen Zugang auf der Berliner Seite angebrachte Berliner Gedenktafel am 10.11.2000 durch Bezirksbürgermeister Klaus Eichstädt und den Potsdamer Oberbürgermeister Matthias Platzeck. Unerwähnt bleibt ihre Funktion als dreimaliger Austauschpunkt für Agenten. Nachdem sich die Bezirksverordnetenversammlung Steglitz-Zehlendorf Ende 2004 „einhellig dafür ausgesprochen (hat), neben der in Deutsch gehaltenen Gedenktafel an der Glienicker Brücke eine weitere in englischer Sprache anzubringen” (Berliner Zeitung, 30.12.2004), wurde 2006 rechts unterhalb der Tafel ein weißes Kunststoffschild mit nur leicht abweichendem englischem Text befestigt:

The ”Glienicker Bridge”, constructed between 1904 and 1907, was destroyed / during World War II. The communist regime of the GDR, which impeded German / national unity for decades, named it ”The bridge of Unity” when it re-opened in / 1949. With the construction of the Berlin Wall in 1961, only allied diplomats and / military personnel were allowed to cross it. After the peaceful revolution in the / GDR the ”Glienicker Bridge” was opened again to the public.

Diese zusätzliche Tafel wurde schon wenig später von Unbekannten entfernt, auch ein Ersatz aus Blech verschwand im Sommer 2008 spurlos - möglicherweise  als „Souvenir”. Ein weiterer Ersatz war Ende 2008 geplant, aber auch Anfang September 2011 nicht vorhanden.

Ende 2020 ist die Porzellantafel über den Worten "DDR" und "Einheit Deutschlands" gesprungen.

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