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Gerhard Taschner

Jägerndorf/Sudeten (Krnov/ČR) 25.5.1922 - Berlin 21.7.1976

Fasanenstraße 1b

1922 1976
Gerhard Taschner

Bronzerelief von Albert
Krottenthaler
gestiftet von der
Gerhard-Taschner-Gesellschaft
(Oelzhausen) am 3. Mai 1999

Der große Geiger trat bereits als siebenjähriges „Wunderkind“ in Prag auf. Bereits im Alter von vier Jahren bekam er Violinunterricht durch seinen Großvater, studierte dann bei Jenö Hubay (Budapest 15.9.1858 -Budapest 12.3.1937) in Budapest und Adolf Bak in Wien. Mit 18 Jahren wurde er als Kon­zertmeister bei den Berliner Philharmonikern unter Wilhelm Furtwängler engagiert. Er mach­te er in den 40er und 50er Jahren eine glänzende Karriere, mußte aber krank­heitsbedingt Anfang der 60er Jahre seine öffentliche Konzerttätigkeit aufgeben. 1950 wurde er auf Vorschlag des Direktors Werner Egk (Auchsesheim [Donauwörth] 17.5.1901 - Inning am Ammersee 10.7.1983) und des Joachim-Schülers Rudolf Deman an die Berliner Hochschule für Musik berufen, an der er bis zu seinem frühen Tod lehrte. Die Tafel (48 x 43 cm) hängt im Foyer des zweiten Stocks vor dem Joseph-Joachim-Zimmer. Beigesetzt ist Taschner auf dem Friedhof Friedenau, Stubenrauchstraße Ecke Süd­westkorso, Sondergrabstelle 10 R 2-3.

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