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Georg Simmel

Berlin 1.3.1858 - Straßburg (Elsass) 26.9.1918

Nussbaumallee 14

Wohnhaus von
GEORG SIMMEL
1.3.1858 - 26.9.1918
Philosoph und Soziologe
Begründer der deutschen Soziologie

1901 wurde Simmel zum Extraordinarius für Philosophie an der Berliner Universität ernannt und erhielt 1914 eine ordentliche Professur an der Universität Straßburg. Seine "formale" Gesellschaftslehre trug entscheidend zur Herausbildung der Soziologie bei. Er gilt bis heute als der große Unbekannte, der "Geheimtip" unter Philosophen und Soziologen.
Simmel wohnte nach mehreren Umzügen ab 1901 in Westend, zunächst Lindenallee 13. Zum 1.4.1905 bezog er ein neues Domizil in der Nußbaumallee 14 (Hochparterre) und ab 1910 bis zu seinem Fortzug nach Straßburg wohnte er in der Königin-Elisabeth-Straße 14 (4. Stock).
Bezirksbürgermeister Baldur Ubbelohe enthüllte die in einem Edelstahlrahmen in den Putz in Höhe des Hochparterres eingelassene Berliner Gedenktafel am 19.8.1988. Bei Sanierungs- und Umbauarbeiten wurde die Tafel im Jahr 2013 abgenommen und war seither unauffindbar. Mitte April 2015 wurde eine neue Tafel mit identischem Inhalt im Edelstahlrahmen auf dem Putz rechts oberhalb der Eingangstür in Höhe des ersten Stockwerks angebracht.

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