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Gemeindesynagoge

Lützowstraße 16

Auf diesem Grundstück stand
bis zu ihrer Zerstörung eine große
GEMEINDESYNAGOGE
mit 1876 Sitzplätzen. Sie wurde 1898
eingeweiht. Während der Pogrome 1938 wurde
auch diese Synagoge beschädigt.
Durch den Krieg wurde sie völlig zerstört.

Die von den Architekten Wilhelm Cremer und Richard Wolffenstein entworfene Synagoge wurde wegen der dicht angrenzenden Bebauung und der damit verbundenen Gefahr eines Übergreifens des Feuers während des Progroms vom November 1938 nicht in Brand gesetzt und zerstört. Sie fiel den Bombenangriffen auf Berlin zum Opfer. Die Ruine wurde 1954 abgerissen. Heute ist hier der Standort eines Umspannwerks.

Die Enthüllung der Berliner Gedenktafel durch den stv. Bezirksbürgermeister Dieter Ernst war am 11. Dezember 1989.

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