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Fritz Schulz-Reichel

Meiningen 4.7.1912 - Berlin 14.2.1990

Gotha-Allee 19

»Im Cafè[!] de la Paix«
In diesem Haus wohnte bis zu seinem Tod
der Pianist und Komponist
FRITZ SCHULZ-REICHEL
4.7.1912 - 14.2.1990
»Der schräge Otto«
Mit der Interpretation bekannter Evergreens
auf einem verstimmten Klavier
wurde der populäre Swing-Pianist auch international bekannt
Sein »schräger« Sound begeisterte das Publikum
Gefördert durch die GASAG Berliner Gaswerke Aktiengesellschaft

Schulz-Reichel (im englischsprachigen Raum war er bekannt als „Crazy Otto") drückte auch schon mal eine Reißzwecke in einen Filzhammer, um die gewünschte „verstimmte" Tonlage zu erzielen. Die Berliner Gedenktafel wurde am 25.7.2012 um 10.30 Uhr in Anwesenheit von Kulturstaatssekretär André Schmitz, der Witwe des Geehrten, Gisela Schulz-Reichel, dem Leiter Kommunikation der GASAG, Dr. Klaus Haschker, und dem Journalisten Erich Richter, der die Laudation hielt, enthüllt. Angebracht ist sie in einem Edelstahlrahmen auf den Klinkern der Fassade links vom Hauseingang zwischen einem Fenster und dem benachbarten Balkon im Erdgeschoss.

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