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Friedrich Ludwig Jahn

Lanz/Priegnitz 11.8.1778 - Freyburg an der Unstrut 15.10.1852

Hasenheide

Berlin
ist für die Turn- und Sportbewegung
historischer Boden.
Am 19. Juni 1811 hat
Dr. h.c. Friedrich Ludwig Jahn,
Lehrer am Gymnasium zum Grauen Kloster,
hier den ersten öffentlichen Turnplatz
eröffnet.
Von 1862 bis 1872 sammelten Turner
im In- und Ausland 12000 Taler für das
vom Bildhauer Erdmann Enke geschaffene
Denkmal. Es wurde am 11. August 1872
eingeweiht und im Jahre 1936 an diese
Stelle umgesetzt.


Friedrich Ludwig Jahn, geboren
am 11. August 1778 in Lanz/Priegnitz,
gestorben am 15. Oktober 1852 in Freyburg
an der Unstrut, Schöpfer der deutschen
Turnbewegung, Freiheitskämpfer,
Sprachforscher, Abgeordneter
der Deutschen Nationalversammlung, wird
in aller Welt als "Turnvater" verehrt.
Bezirksamt Neukölln
Deutscher Turnerbund
Berliner Turnerbund
anläßlich des 200. Geburtstages
im Jahre 1978.

Unterhalb des Jahn-Denkmals befindet sich die Tafel mit den nebeneinanderstehenden Inschriften. Sie zeigt auch die Titelseite von Jahns Buch "Die deutsche Turnkunst" und eine Abbildung des Turnplatzes aus dem Jahr 1818. In die Umfassungsmauer des Jahn-Denkmals waren ursprünglich 139 von deutschen Turnvereinen des In- und Auslandes gestiftete Steine eingelassen, davon trugen 112 Inschriften. Nach dem 2. Weltkrieg sind Metallteile gestohlen worden.

 

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