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Frida (Frieda) Seidlitz

Weißensee 2.9.1907 - Berlin 27.5.1936

Heinersdorfer Straße 32

FRIDA SEIDLITZ
Antifaschistische Widerstandskämpferin
geboren am 2.9.1907
am 27.5.1936
von den Faschisten im alten
Berliner Polizeipräsidium ermordet
Vergeßt es nie!

Die Verkäuferin betätigte sich nach 1933 als Kurier für die KPD, wurde Anfang 1936 verhaftet und furchtbar gefoltert, um Namen ihrer Verbindungsleute zu erfahren.
Auf dem Gedenkstein auf dem Friedhof an der Roelckestraße wird ihr Vorname mit "e" (Frieda) wiedergegeben, ebenso in der nach ihr benannten Frieda-Seidlitz-Straße (Weißensee). Eine erste Tafel wurde vor 1952 angebracht. Inschrift:
In diesem Hause wohnte 
die antifaschistische
Widerstandskämpferin
Frida Seidlitz
geb. am 2.9.1907 am 27.5.1936
wurde sie im alten Berliner
Polizeipräsidium ermordet.
Vergeßt es nie!
Ein Foto der alten Tafel ist abgebildet in Hans Maur, Gedenkstätten der Arbeiterbewegung in Berlin-Weißensee, Berlin (Ost) o.J. [1978], S. 24. Die Neufassung, eine Kupferblechtafel, stammt von 1986. Sie ist links vom Eingang unterhalb des ersten und zweiten Fensters auf dem Putz befestigt.
Das Haus steht fast an der Ecke Pistoriusstraße.

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