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Franz Carl Achard

Berlin 28.4.1753 - Kunern/Schlesien (Konary/Polen) 20.4.1821

Amrumer Straße 32

Franz Carl
ACHARD
(1753-1821)
Marggrafs Nachfolger als Direktor der Physikalischen Klasse
der Kgl. Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Begründer der Rübenzüchtung (Caulsdorf 1784)
Erste Gewinnung von Zucker aus Runkelrüben (1798)
Erste Rübenzuckerfabrik der Welt: Cunern 1802
Bronzebüste von Franz[!] Lepcke (1892),
Leihgabe des Märkischen Museums Berlin.

Die Büste Achards (Bildhauer Ferdinand Lepcke) befindet sich mitsamt der links unterhalb von ihr angebrachten Tafel seit Anfang Juni 1993 im Haus des „Instituts für Zuckerindustrie" rechts neben der Treppe.

Zunächst war links neben der Büste eine kleine Messingtafel mit folgender Inschrift befestigt:
Franz Carl Achard, 1799, Erste Runkelrüben-Zuckergewinnung in der Welt. Direktor der Physikalischen Klasse, Königliche Akademie der Wissenschaften zu Berlin.

Diese wurde wahrscheinlich in der Nacht vom 3./4.8.1993 von Unbekannten entwendet (abgeschraubt). Als Ersatz wurde das weiße, etwas größere Schildchen (19x22cm) mit schwarzer Inschrift angebracht.

Ursprünglich war eine "große Bronzetafel mit der Büste, an der Front des Erdgeschosses"(Otto Mönch, S. 140) am Hause Dorotheenstraße 10 (heute 30) in Berlin-Mitte angebracht. Sie "wurde auf Veranlassung von Prof. Scheibler gestiftet und gleichzeitig" (Mönch, a.a.O.) mit der Tafel für den Lehrer Achards Andreas Sigismund Marggraf am 8.6.1892 enthüllt. Die Tafel soll sich in der Sammlung der Stiftung Stadtmuseum Berlin befinden.

Ihre Inschrift lautet(e):
Franz Carl Achard
Begründer der Rübenzucker-Industrie
wohnte und wirkte in diesem Hause
geb. Berlin 28. April 1753. gest. Kunern/Schlesien 20. April 1821.

Auf dem Gut in seinem Sterbeort wurde Achard auch begraben. Das Haus Dorotheenstraße 10 (zu Achards Zeiten Letzte Straße 7) lag an der Nordwestecke Dorotheenstraße/ Planckstraße.

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