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Frank (Francis) Edward Foley

Wilhelmstraße 70

In memory of Frank Foley
British Passport Control Officer Berlin
1921 - 1939
who rescued thousands of Jews
from Nazi persecution

„Frank Foley war in den 1920er und 1930er Jahren als Passbeamter der Britischen Botschaft in Berlin tätig. Diese Stelle (damals in der Tiergartenstraße 17 gelegen) war der offizielle Vorwand für seine eigentliche Arbeit für den Britischen Geheimdienst. Ohne diplomatische Immunität und in Gefahr, jederzeit verhaftet zu werden, nahm Foley größte persönliche Gefahren auf sich, um deutsche Juden vor der NS-Verfolgung zu beschützen. Foley besuchte Internierungslager, um die Freilassung von Gefangenen zu erwirken, versteckte jüdische Flüchtlinge bei sich zu Hause und verhalf Flüchtlingen zu gefälschten Pässen. Nach Schätzung eines jüdischen Sozialarbeiters soll er ‚Zehntausende‘ vor dem Holocaust bewahrt haben.“

Der Stein wurde an Foleys 120. Geburtstag „im Beisein seiner Nachkommen, von Verwandten der geretteten Juden, Vertretern jüdischer Organisationen, seinem Biographen Michael Smith, und der Chefhistorikerin des Foreign Office, Gill Bennett, (durch den britischen) Botschafter, Sir Peter Torry“, enthüllt.

Bereits am 27. Januar 2004 wurde am Mary Stevens Park in Stourbrige (Dudley/England, Großraum Birmingham) eine Gedenktafel für Foley enthüllt. Darauf steht links neben einem Baum, in dessen Wipfel eine Taube fliegt: A tribute to a  / stourbridge man / who saved many thousands / oppressed people / from the Holocaust / Frank Edward Foley / 1884 - 1958 / honoured by Israel at Yad Vashem Jerusalem / October 1999 as Righteous Among The Nations 

Beigesetzt wurde die Urne mit seiner Asche im Krematorium von Stourbridge.

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