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Fischerinsel

Gertraudenstraße

1848 - wurde
die Barrikade
Breite Strasse
von Arbeitern
verteidigt - Im 12. Jahrh.
entstanden
beiderseits
der Spree
Berlin und Kölln - Hier zeichneten
und malten
Heinrich Zille
und Otto Nagel - Im 17. Jahrh.
lebte auf der
Fischerinsel
H. Kohlhase
Er kämpfte
gegen
junkerliche
Willkür

Hier, am ehemaligen Standort des Cöllnischen Rathauses (Breite Straße/Scharrenstraße), war am 18./19. März 1848 eine der am meisten umkämpften Barrikaden der Märzrevolution. Unter dem Kommando des Schlossers Karl Siegrist gelang es den Revolutionären in einem dreistündigen Gefecht, die angreifende Infanterie zurückzuschlagen. 70 Aufständische wurden getötet bzw. gefangengenommen. Unmittelbar neben der ehemaligen Gaststätte „Ahornblatt“ befand sich eine 1982 errichtete Gedenkstele von Hans-Peter Goettsche, die an die Geschichte der Fischerinsel erinnerte. Auf mehreren Bronzeplatten fanden sich Motive aus der Geschichte Berlins, eine Handelsszene, ein Frachtschiff, Wappen Berlins, eine Feuersbrunst, das Gasthaus Zum Nußbaum, auch die Barrikade vor dem ehemaligen Cöllnischen Rathaus ist abgebildet.

Die Ecke Gertraudenstraße und Fischerinsel ist völlig neu bebaut und die Gedenkstele wurde entfernt.

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