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Firma Gebrüder Weinberger

Brunnenstraße 188-190

In diesem
Hause
war der Stammsitz
der Firma
Gebrüder
Weinberger,
der seinerzeit
bedeutendsten
Lebensmittelgroßhandlung
Berlins.
1936 wurden das
Unternehmen
und seine Tochterfirmen
von den
Nationalsozialisten
zerschlagen
und seine
jüdischen
Inhaber
aus Deutschland
vertrieben.

Die Brüder Adolf, Israel, Salomon und Hermann Weinberger führten in den 20er Jahren die bedeutendste Lebensmittelgroßhandlung Berlins mit 125 Geschäften und 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Großmarkt belieferte 10.000 Händler. Im „Dritten Reich“ wurden drei der Brüder zeitweilig in einem KZ inhaftiert, aber wieder entlassen, so dass alle noch aus Deutschland entkommen konnten. Zur Erinnerung an die früheren Eigentümer enthüllte Kultursenator Ulrich Roloff-Momin die kupferne Tafel im Foyer des Hauses am Mittwoch dem 7. Juni 1995. Seit 2010 gibt es ebenfalls im Foyer eine ausführliche Informationstafel über die Geschichte des Unternehmens. Sie wurde für die Ausstellung des Aktiven Museums „Verraten und verkauft" gestaltet.

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