zurück zur Suche
zurück
Ferdinand Eckhardt
Wien 28.4.1902 - Winnipeg 25.12.1995
Map Evangelischer Friedhof Berlin-Wilhelmshagen, Saarower Weg 51
Ferdinand Eckhardt
1902
-
1995
Ehrengrab
Ferdinand Eckhardt wurde 1902 in Wien geboren, studierte
Kunstgeschichte und promovierte an der dortigen Universität.
Nach seiner Tätigkeit für einen Verlag in Augsburg wechselte
er nach Berlin und schrieb Kunstkritiken für verschiedene
Zeitungen. Anfang der dreißiger Jahre befassten sich sowohl
Eckhardt als auch Sonia Gramatté intensiv mit dem künstle-
rischen Erbe des Malers und Grafikers Walter Gramatté.
Die Gestaltung einer Gedächtnisausstellung war Ergebnis
dieser gemeinsamen Arbeit. Beide heirateten 1934. In der Zeit
des Nationalsozialismus hatte Eckhardt eine Anstellung in
der pharmazeutischen Industrie, bevor er zum Militärdienst
eingezogen wurde. Die Staatlichen Kunstsammlungen und
die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft in Wien waren
nach dem Krieg wichtige Stationen seiner Laufbahn.
Als Höhepunkt erfolgte 1953 die Berufung zum Direktor der
Winnipeg Art Gallery. Nach einem sehr erfolgreichen Arbeits-
leben in Kanada und dem tragischen Verlust seiner Frau 1974
widmete er sich vorrangig ihrem musikalischen Nachlass
sowie des Lebenswerk ihres ersten Mannes.
1902
-
1995
Ehrengrab
Ferdinand Eckhardt wurde 1902 in Wien geboren, studierte
Kunstgeschichte und promovierte an der dortigen Universität.
Nach seiner Tätigkeit für einen Verlag in Augsburg wechselte
er nach Berlin und schrieb Kunstkritiken für verschiedene
Zeitungen. Anfang der dreißiger Jahre befassten sich sowohl
Eckhardt als auch Sonia Gramatté intensiv mit dem künstle-
rischen Erbe des Malers und Grafikers Walter Gramatté.
Die Gestaltung einer Gedächtnisausstellung war Ergebnis
dieser gemeinsamen Arbeit. Beide heirateten 1934. In der Zeit
des Nationalsozialismus hatte Eckhardt eine Anstellung in
der pharmazeutischen Industrie, bevor er zum Militärdienst
eingezogen wurde. Die Staatlichen Kunstsammlungen und
die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft in Wien waren
nach dem Krieg wichtige Stationen seiner Laufbahn.
Als Höhepunkt erfolgte 1953 die Berufung zum Direktor der
Winnipeg Art Gallery. Nach einem sehr erfolgreichen Arbeits-
leben in Kanada und dem tragischen Verlust seiner Frau 1974
widmete er sich vorrangig ihrem musikalischen Nachlass
sowie des Lebenswerk ihres ersten Mannes.
Die vom Heimatverein Köpenick gestaltete weiße Porzellantafel befindet sich am Ehrengrab für Ferdinand Eckhardt, Sophie-Carmen Eckhardt-Gramatté und Walter Gramatté, Evangelischer Friedhof Berlin-Wilhelmshagen (Saarower Weg 51), Abt. C, Reihe 9.

