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Eugene Paul Wigner

Budapest 17.11.1902 - Princeton/New Jersey (USA) 1.1.1995

Hardenbergstraße 36

Eugene-Paul-Wigner-Gebäude
Benannt nach dem Entdecker fundamentaler
Symmetrieprinzipien in der Physik. Er wirkte
von 1926 bis 1933 an der Technischen
Universität und erhielt 1963 den Nobelpreis.

Die Messingblechtafel wurde zusammen mit der Benennung des Hauses am 24.11.2005 oder bald danach rechts an der Begrenzungsmauer der Zugangsstufen befestigt. Die Technische Universität hieß zur Zeit von Wigners Studium (ab 1921) und späteren wissenschaftlichen Arbeit an ihr noch Technische Hochschule Berlin. Nach seiner Promotion kehrte er zunächst in seine Heimatstadt zurück und ging 1927 nach Göttingen.
Weiter heißt es in einer aus Anlass der Gebäudebenennung veröffentlichten Kurzbiographie: „1928 kehrte er aus Göttingen zurück an die TH und habilitierte sich. Parallel zu einer Halbzeit-Professur in Princeton, USA, wurde er 1930 an der TH Berlin zum außerordentlichen Professor ernannt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde seine Stelle an der TH Berlin gestrichen, da Wigner Jude war. Wigner setzte sehr erfolgreich seine Forschungsarbeit in der Quantenmechanik in den USA fort. Als er für das ihm angetane Unrecht im Dritten Reich eine materielle Entschädigung erhielt, stiftete er das Geld der TU Berlin für ein Stipendium. Er hat unzählige Preise und Auszeichnungen erhalten, so auch 1963 den Nobelpreis in Physik für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung fundamentaler Symmetrieprinzipien. Mehr als 20 amerikanische und europäische Universitäten haben Wigner einen Ehrendoktor verliehen, darunter 1966 die TU Berlin." (http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/109269/ [letzter Aufruf 18.11.2011])

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