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Erste Berliner Volksbadeanstalt / James Henry Simon

Gartenstraße 5

An dieser Stelle wurde 1880 der
Grundstein für die erste Berliner Volksbadeanstalt
gelegt, gestiftet von
JAMES HENRY SIMON
17.9.1851 - 23.5.1932
Kaufmann, Kunstsammler und Mäzen
Er stiftete zahlreiche gemeinnützige Einrichtungen
Nach Plänen von Jehlmann[!] und Tessenow
erfolgte 1929/30 der Umbau zum Stadtbad Mitte
Wiedereröffnung 1993
nach umfangreicher Rekonstruktion

Der neben Heinrich Tessenow genannte Architekt hieß Carlo Jelkmann. Die Enthüllung der Berliner Gedenktafel rechts neben dem Eingang fand am 8. Juni 1995 durch Bezirksbürgermeister Gerhard Keil statt.

Im Eingangsbereich des seit September 2012 nach James Simon benannten Stadtbads Mitte befindet sich zwischen den Türen rechts an der Wand in Erinnerung an den Vorgängerbau eine dunkle Granittafel mit gold ausgelegter Inschrift:
DIESE ANSTALT IST VON DEM BERLINER
VEREIN FÜR VOLKSBÄDER BEGRÜNDET,
IM JAHRE 1888 ERÖFFNET
UND IM JAHRE 1904 IN STÄDTISCHEN
BESITZ ÜBERGEGANGEN.

In den Beständen der Stiftung Stadtmuseum gibt es eine gleichartige, aber zerbrochene und nur in Teilen erhaltene Tafel, die wahrscheinlich aus dem zeitgleich errichteten Bad in der Wallstraße stammte.

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