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Ernst Knaack

Berlin 4.11.1914 - Brandenburg-Görden 28.8.1944

Kastanienallee 16-17

HIER WOHNTE
DER ANTIFASCHISTISCHE
WIDERSTANDSKÄMPFER
ERNST KNAACK
GEBOREN AM 4. NOVEMBER 1914
IN BERLIN
ERMORDET AM 28. AUGUST 1944
IM ZUCHTHAUS BRANDENBURG
DIE TOTEN MAHNEN

Die Inschrift steht unter dem Symbol der antifaschistischen Widerstandskämpfer in der DDR. Die Tafel ersetzt eine Vorgängertafel, die am 3.9.1957 enthüllt wurde. Sie hatte unter einem roten Dreieck (Symbol der politischen KZ-Häftlinge) die Inschrift:
HIER WOHNTE
DER WIDERSTANDS-
KÄMPFER
ERNST
KNAACK
GEB. 4.11.1914
HINGERICHTET
AM 28.8.1944
IM
ZUCHTHAUS
BRANDENBURG
Knaack übernahm die Leitung einer illegal arbeitenden KPD-Gruppe, wurde 1935 verhaftet und zwei Jahre inhaftiert. Nach seiner Freilassung engagierte er sich in der Widerstandsorganisation von Robert Uhrig, wurde 1942 erneut verhaftet und mit weiteren wegen „Vorbereitung zum Hochverrat" Angeklagten am 6./7.7.1944 zum Tode verurteilt.

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