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Erich Grashoff

Fritz-Reuter-Allee 46

Hier in diesem Büro war der erste Verwalter der
GEHAG für die Hufeisensiedlung tätig.
ERICH GRASHOFF
geb. 30.03.1902
gest. 29.09.1965
1933 von den Nationalsozialisten vertrieben, nahm er nach dem
Ende des Krieges seine Tätigkeit wieder auf und erwarb
besondere Verdienste bei der Versorgung von Verfolgten des
Nationalsozialismus und Kriegsheimkehrern mit Wohnraum.
Sein Wirken bleibt unvergessen.
Berlin, im März 2002 GEHAG

Die Tafel ist am Verwaltungsbüro der Hufeisensiedlung (rechts unterhalb der Zugangstreppe in den Innenhof) befestigt. Sie war initiiert worden von „alten Nachbarn, Freunden, Weggefährten“ und wurde in Anwesenheit von Jürgen Klemann (Mitglied des GEHAG-Vorstands), Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky und des Sohnes Dr. Eberhard Grashoff enthüllt.

Die Zeitung „Wohnen in Berlin und Brandenburg“ schrieb über den Geehrten (Ausgabe 5-6/2002): „Erich Grashoff kam durch Vermittlung von Alois Groß von der Baugenossenschaft IDEAL und Franz Gutschmidt 1928 als Verwalter zu der gerade in Bau befindlichen Hufeisensiedlung in Britz. Die Nationalsozialisten verhafteten ihn 1933, Arbeitslosigkeit und Krieg bestimmten den Tagesablauf bis 1945. Als Verwalter nahm er seine Tätigkeit im Mai 1945 in der Britzer Hufeisensiedlung auf, bis er als Hauptverwalter der Wohnanlagen in Neukölln in den Ruhestand ging. Zeitzeugen berichteten, dass Erich Grashoff sich insbesondere um die Wohnraumversorgung von Kriegsheimkehrern gekümmert hat."

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