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Elsa und Hermann Strauß

Berlin 11.10.1875 - Theresienstadt 13.6.1945 / Heilbronn 28.4.1868 - Theresienstadt 17.10.1944

Kurfürstendamm 184

In diesem Haus lebten von 1937 bis 1942
Hermann und Elsa Strauß
Der Arzt und Geheimrat Hermann Strauß forschte seit 1895
an der Charité über Nieren- sowie Magen-, Darm- und
Stoffwechselkrankheiten. Die „Strauß-Kanüle”
zur einfachen Blutentnahme geht auf ihn zurück.
Von 1910 bis 1942 leitete er die Abteilung
für Innere Medizin am Jüdischen Krankenhaus Berlin.
Elsa Strauß war Wegbereiterin
der modernen Krankenhaussozialarbeit.
Als Juden wurden sie im Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert.
Hermann und Elsa Strauß überlebten das Ghetto nicht.

Hermann Strauß und seine Frau Elsa, geb. Isaac, wurden am 31.7.1942 mit dem 34. Alterstransport aus Berlin deportiert.

Die matttierte Glastafel ist links neben dem Eingang auf dem Putz befestigt. Sie wurde am 28.4.2015 von der Enkeltochter Irene Hallmann-Strauß enthüllt. Initiiert wurde die Tafel durch den Arzt und Medizinhistoriker Harro Jenss, der auch die Ansprache zur Enthüllung hielt.

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