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Elisabeth Schmitz

Hanau 23.8.1893 - Offenbach 10.9.1977

Auguststraße 82

Solidarisch mit den Juden - kritisch gegenüber ihrer Kirche
Hier lebte von 1915 bis 1931
ELISABETH SCHMITZ
23.8.1893 - 10.9.1977
Die protestantische Studienrätin setzte sich im “Dritten Reich” für jüdische Menschen ein und
kritisierte das Schweigen ihrer Kirche - auch das der Bekennenden Kirche. Ihre Denkschrift
von 1935/36 “Zur Lage der deutschen Nichtarier” gilt als das bedeutendste evangelische
Dokument des Protests gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung.

Enthüllt wurde die Aluminiumtafel an Schmitz’ 125. Geburtstag von den Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD). Sie ist zwischen den ersten und zweiten Glastüren von links auf die Ziegelfassade geschraubt. Das Haus diente, als Frau Schmitz hier wohnte, als “Evangelisches Vereins-Haus”. Weitere Gedenktafeln zu Elisabeth Schmitz s. Beethoven-Oberschule, Lankwitz, Barbarastraße 9, und Luisenschule, Mitte, Ziegelstraße 12.

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