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Elisabeth Abegg

Straßburg 3.3.1882 - Berlin 8.8.1974

Tempelhofer Damm 56

Von 1926 bis 1973 wohnte hier
ELISABETH ABEGG
3.3.1882 - 8.8.1974
Zwischen 1942 und 1945 versteckte und versorgte
sie mit Hilfe ihrer Schwester Julie Abegg viele rassistisch
Verfolgte und rettete ihnen so das Leben

Die Quäkerin verweigerte als Lehrerin den Eid auf Hitler, wurde erst zwangsversetzt, 1941 zwangsweise pensioniert. Sie half etwa 80 untergetauchten Juden, indem sie ihnen zeitweilig Unterschlupf in ihrer Wohnung (damals Berliner Straße 24a) gewährte, sie finanziell und mit Lebensmitteln oder bei der Suche nach anderen Verstecken unterstützte. Auch unterrichtete sie privat jüdische Kinder. Die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem ehrte sie als "Gerechte unter den Völkern". Enthüllung der Berliner Gedenktafel durch Bezirksbürgermeister Wolfgang Krueger am 9.11.1991

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