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Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten

Virchowstraße Volkspark Friedrichshain

Denkmal des polnischen Soldaten und deutschen Antifaschisten
Dieses Denkmal, errichtet von den Regierungen
der Volksrepublik Polen und der Deutschen
Demokratischen Republik am Jahrestag des
Sieges der Antihitlerkoalition über den
Faschismus, erinnert an den bewaffneten
Kampf der polnischen Volksarmee, die an der
Seite der Sowjetarmee einen ruhmvollen
Kampfweg von Lenino bis Berlin zurücklegte
und einen Beitrag für die Befreiung der
Völker Europas vom Faschismus leistete.
Er verewigt die Taten der deutschen Antifaschi-
sten, die bei der Verteidigung der höchsten
moralischen Werte ihres Volkes gemeinsam
mit den sowjetischen und polnischen Genossen
den Kampf gegen den hitlerfaschistischen
Terror führten und damit während der
faschistischen Diktatur die Vision der künftigen
sozialistischen Deutschen Demokratischen
Republik schufen.
Ehre ihrem Andenken!

Am Fuß der Denkmalanlage befindet sich eine Tafel mit der Inschrift.

Die Überschrift läuft über die ganze Breite der läng­li­chen Bron­zetafel in polnisch, deutsch und rus­sisch. In die­ser Reihen­folge stehen darunter (v.l.n.r.) auch die Texte nebeneinander. Die Ein­wei­hung dieses Denk­mals der "deutsch-polnischen Waffen­brüder­schaft" er­folgte am 15. Mai 1972 durch Erich Ho­necker.

Seit dem 1. September 1995 ergänzen zwei Kup­fertafeln links in pol­nisch und rechts in deutsch die alte Ta­fel. Der deutsche Text lautet:
"Dieses Denkmal wurde 1972 von den
Regierungen beider Länder zur Ehrung
der damals offiziell anerkannten Helden
im Kampf gegen den Nationalsozia­lismus
errichtet.
Heute wird an die­ser Stelle auch derer
gedacht, die als Soldaten der Armee
des polnischen Untergrundstaates, der
alliier­ten Streitkräf­te und der polnischen
Widerstands­bewegung gekämpft haben
und gefallen sind, die als Zwangsar­beiter,
Häftlinge und Kriegs­gefangene verschleppt
und ermor­det wurden
sowie aller Anti­faschisten des deutschen
Wider­standes, die ihr Leben für die
Befreiung vom Nationalsozialis­mus
geopfert haben.
Berlin 1995"

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