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Christa Wolf

Landsberg/Warthe (Gorzów Wlkp./Polen) 18.3.1929 - Berlin 1.12.2011

Amalienpark 7

Mit meiner Stimme sprechen:
Das Äußerste. Mehr, anders hab
ich nicht gewollt. aus Kassandra

In diesem Haus wohnte ab 1988
Christa Wolf
18. März 1929 - 1. Dezember 2011
mit ihrem Mann Gerhard Wolf (*1928)
Hier schrieb sie die Bücher Medea,
Leibhaftig und Stadt der Engel.

Skulptur: Maske der Medea - Christine Dewerny - 1996

Die bekannte und beliebte, vielfach ausgezeichnete, aber auch kritisierte  Schriftstellerin (u.a. Der geteilte Himmel, Störfall) lebte in Berlin ab 1976. Im Jahr darauf wurde sie wegen ihres Protests gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann aus dem Schriftstellerverband der DDR ausgeschlossen. Sie trat engagiert für einen demokratischen Sozialismus ein, war für den Erhalt der DDR als entsprechend umgeformter eigenständiger Staat, gehörte zu den Rednern auf dem Alexanderplatz am 4.11.1989.
Enthüllt wurden die Skulptur und die auf einem direkt hinter dem Gartenzaun aufgestellten angeschrägten Steinblock befestigte Gedenktafel am 29.11.2016. Die Skulptur steht tiefer auf dem Grundstück rechts hinter der Tafel.

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