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Cécile und Oskar Vogt

Annecy 27.3.1875 - Cambridge/Großbritannien 4.5.1962 / Husum 6.4.1870 - Freiburg (Breisgau) 31.7.1959

Charité Campus Buch

Oskar und Cécile Vogt
Den humanistischen Gelehrten
und Begründern des Instituts
für Hirnforschung Berlin-Buch
aus Anlass des XX. Jahrestages der Befreiung

Die Gedenktafel befindet sich am am Oskar-und-Cécile-Vogt-Haus des Klinikums. Die Inschrift steht rechts neben den Reliefportraits der beiden Geehrten.

Vogt studierte ab 1888 an der Universität K iel Psychologie, wechselte aber schnell zur Medizin und beendete sein Studium 1894 in Jena mit der Promotion. Er arbeitete dann in Burghölzli (Schweiz), Leipzig und Paris. Dort lernte er Cécile Mugnier kennen, die er 1899 heiratete. Seit 1898 wirkte und forschte er in Berlin. 1914 beschloss die Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft die Errichtung eines eigenständigen Instituts für Hirnforschung unter seiner Leitung, allerdings erhielt er erst mit dem 1931 bezogenen Neubau in Buch ein eigenes Haus. Ende 1924 erhielt er den Auftrag, das Gehirn des fast ein Jahr zuvor gestorbenen Lenin in Moskau zu untersuchen. 1935 wurde Vogt aus politischen Gründen pensioniert. Zwei Jahre später ging er mit seiner Frau, mit der ihn auch eine lebenslange Forschertätigkeit verband, an das weitgehend privat finanzierte "Institut der Deutschen Hirnforschungs-Gesellschaft" in Neustadt (Schwarzwald), wo er fast bis an sein Lebensende seine wissenschaftlichen Arbeiten fortführte. Vogt, seine Frau und ihre Mitarbeiter leisteten „entscheidende Beiträge zur Aufklärung der normalen funktionellen, chemodynamischen und formativen Organisation wichtiger Hirnabschnitte“. Seine Frau ging nach Vogts Tod  nach Cambridge/Großbritannien. Die große langgestreckte, von Axel Schulz gestaltete Bronzetafel ist links neben dem Eingang des nach den beiden benannten Hauses (gelegen gegenüber vom Zugang Lindenberger Weg), dem ehem. Hirnforschungsinstitut der KWG, angebracht.

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